{"id":2677,"date":"2011-11-07T09:37:35","date_gmt":"2011-11-07T09:37:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.againstchildtrafficking.org\/?p=2677"},"modified":"2011-12-21T19:05:51","modified_gmt":"2011-12-21T19:05:51","slug":"gluck-auf-bestellung-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/old.againstchildtrafficking.org\/archive\/gluck-auf-bestellung-2\/","title":{"rendered":"Gl\u00fcck auf Bestellung"},"content":{"rendered":"<div>\n<div>\n<div>\n<div>Source:\u00a0<a href=\"http:\/\/m.welt.de\/article.do?id=%252Fprint%252Fwams%252Fpolitik%252Farticle13700710%252FGlueck-auf-Bestellung.html\" target=\"_blank\">http:\/\/m.welt.de<\/a><\/div>\n<div>6 November 2011<\/p>\n<p>Die wachsende Nachfrage nach Adoptionen f\u00fchrt zum Kinderhandel<\/p><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Eine Adoption kostet heute je nach Land und Agentur 9000 bis 16 000 Euro. Weltweit f\u00fchrend bei Auslandsadoptionen sind die USA. In Europa liegen Italien, Spanien und Frankreich an der Spitze. In Deutschland kommen auf ein freigegebenes Kind etwa zehn Eltern, die ein Kind zur Adoption suchen.<\/p>\n<p>Die Organisation &#8220;Against Child Trafficking&#8221; fordert, Auslandsadoptionen komplett zu verbieten. &#8220;Der Handel mit Kindern ist gesteuert von der Nachfrage des Westens. Wir sind nicht gegen Adoption, sondern gegen Kinderhandel&#8221;, sagt die niederl\u00e4ndische Menschenrechtsaktivistin Roelie Post. &#8220;Das Problem ist, dass sich beides nicht mehr voneinander trennen l\u00e4sst.&#8221; Post war bis 2005 in der EU zust\u00e4ndig f\u00fcr den Schutz von Kinderrechten in Rum\u00e4nien. Damals sorgte sie daf\u00fcr, dass Rum\u00e4nien die Adoption von Kindern ins Ausland komplett stoppte &#8211; wegen der kriminellen Strukturen. Nun erlebt sie, wie in anderen L\u00e4ndern, in Indien, in \u00c4thiopien, in Haiti, ein neuer Markt entsteht.<!--more--><\/p>\n<p>Die Schar der Adoptionskritiker w\u00e4chst. Terre des Hommes war eine der ersten Organisationen, die Kinder zur Adoption nach Deutschland vermittelten. Seit 1996 lehnt sie es ab, Kinder aus der Dritten Welt nach Europa zu bringen. &#8220;Wir sind der Meinung, dass es so wenig Auslandsadoptionen wie m\u00f6glich geben sollte&#8221;, sagt Sprecher Michael Heuer. &#8220;Viele denken, in der Dritten Welt gebe es viele elternlose S\u00e4uglinge. Aber die Kinder, die in Indien oder Haiti in den Heimen sitzen, sind oft vier Jahre und \u00e4lter und haben eine leichte Behinderung. Aber f\u00fcr solche Kinder gibt es keine Bewerber.&#8221; Also wenden sich die Familien an private Adoptionsagenturen und stellen so die Beh\u00f6rden vor vollendete Tatsachen. &#8220;Die Agenturen versuchen, den Wunsch der Familie nach S\u00e4uglingen zu erf\u00fcllen&#8221;, sagt Heuer, &#8220;das er\u00f6ffnet dem Kinderhandel T\u00fcr und Tor.&#8221;<\/p>\n<p>Artikel erschienen am 06.11.2011<br \/>\nFreia Peters<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Source:\u00a0http:\/\/m.welt.de 6 November 2011 Die wachsende Nachfrage nach Adoptionen f\u00fchrt zum Kinderhandel Eine Adoption kostet heute je nach Land und Agentur 9000 bis 16 000 Euro. Weltweit f\u00fchrend bei Auslandsadoptionen sind die USA. In Europa liegen Italien, Spanien und Frankreich an der Spitze. 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